Forschen über Armut

Wie man eine Hausarbeit schreibt, soll in diesem Seminar entlang einer exemplarischen Frage untersucht werden. Ich bin Förderschullehrer. Und mir ist aufgefallen, dass sehr sehr viele Schüler der Förderschule Lernen aus von Armut betroffenen Familien stammen. Lehrerkinder oder Kinder von Apotheker*innen oder Arzt*innen habe ich dort nicht gesehen. Ich bin natürlich nicht der erste, dem dies aufgefallen ist. Sondern es gibt eine lange Tradition von Ansätzen, die die besondere Zusammensetzung der Schülerschaft der Förderschule Lernen erklären wollen.

Das Seminar richtet sich an die Studierenden des Studiengangs BA Sozialarbeit (Modul 1.1)

Erste Sitzung: Was ist Armut?

Wir beginnen in der ersten Sitzung vermutlich mit Infos zum Seminar. Ich erkläre, was ich bei Hausarbeiten erwarte. Dann spielen wir ein kleines Spiel, in dem Sie sich überlegen sollen, mit welchen Zielen Sie in einer Problemfamilie arbeiten wollen würden.

Zweiter Schwerpunkt ist der Versuch einer ersten Begriffsklärung. Denn, um eine Hausarbeit zu schreiben, muss man ziemlich viele Dinge vorher wissen. Das exemplarische Thema dieses Seminars ist Armut. Also muss man klären, was das ist: Armut.

Tab 30: Modell der schichtenspezifischen Sozialisation nach Geulen (1991)
Das Modell der schichtenspezifischen Sozialisation geht davon aus, dass „ aufgrund unterschiedlicher Erfahrungen der Väter am Arbeitsplatz, die familiale Sozialisation in der sozialen Unterschicht in mehrfacher Hinsicht (…) anders verlaufe und zu anderen Ergebnissen führe als in der Mittelschicht, daß daher die Kinder aus der Unterschicht in dem durch Mittelschichtskultur dominierten Schul- und Bildungssystem auf größere Schwierigkeiten stoßen und stärker ausselegiert würden, daß sie später wieder nur in der Unterschicht zugänglichen Berufspositionen einrücken könnten .“ 
Tab 32: Theorie des sozialen und kulturellen Kapitals (Bourdieu 1979)
Klassen werden weder über ein Merkmal oder die Summe von Merkmalen definiert (Alter, Geschlecht, soziale Herkunft, Einkommen, Ausbildungsniveau) noch durch eine Kette von Merkmalen, die von einem Hauptmerkmal (z. B. von der Stellung im Produktionsprozess) abgeleitet sind.
Definition sozialer Klassen als Struktur der Beziehungen zwischen allen relevanten Merkmalen, die jeder derselben … verleiht Klassenzugehörigkeit ist mit einem Bündel ungefähr gleich wahrscheinlicher ungefähr gleichwertiger Lebensläufe verbunden.
Wichtig sind: ökonomisches Kapital (neben Durchschnittseinkommen auch Konsum-Indices wie Auto und Bootsbesitz oder Urlaub im Hotel), kulturelles Kapital (mit Indikatoren wie: Häufigkeit der Lektüre nicht berufsbezogener Literatur, Häufigkeit von Theaterbesuch, Nicht-Besitz eines Fernsehers usw.) und soziales Kapital.
Der Konsum vor allem solcher Güter, die ein der bürgerliche Lebensart konformes Verhalten symbolisieren lässt, garantiert ein soziales Kapital, ein Kapital an ´mondänen Beziehungen´, die bei Bedarf einen nützlichen Rückhalt bieten, ein Kapital an Ehrbarkeit und Ansehen verleihen 

Armut

Was ist Lernbehinderung?

Tab 31: Lernbehinderung als soziokulturelle Benachteiligung (Begemann 1970)

zumindest partielle Gleichsetzung von Lernbehinderung und Schichtzugehörigkeit bei Begemann als These, daß Hilfsschüler bis auf eine Minderheit der armen, proletarischen, sozial rückständigen Unterschicht entstammen.
Schulversagen als Versagen an Mittelschichtsstandards: Hilfsschüler sind unterdurchschnittlich gemessen an den Normen der Mittelschicht. Sie sind soziokulturell benachteiligt.
Mittelschichtslastigkeit von Intelligenztestverfahren
Resümee: Hilfsschulbedürftigkeit kann nicht mit psychologischen, soziologischen oder medizinischen Kategorien beschrieben werden, sondern nur als pädagogische Aufgabe Die Sozialisationsbedingungen von Hilfsschülern: Gefühle der Unterlegenheit, Ausgeliefertheit, Benachteiligung, geringe Bildungsmotivation, Unterschichtsmatriarchat, Familismus (Verkehrskreis beschränkt auf Verwandte und Nachbarn), niedriger Wohnkomfort in unzureichenden Wohnungen, viele Kinder, autoritärer Erziehungsstil, wenig Gelegenheiten zum produktiven Tun, Schülercliquen, die die Schichtgrenzen kaum überschreiten.
Sprachliche Benachteiligung (in Anlehnung an Bernstein) 


lrstab5: LRS und Lernbehinderung
LRSLernbehinderung
schwerwiegende, umfängliche & lang andauernde Probleme im Lesen/Rechtschreibenschwerwiegende, umfängliche & lang andauernde Probleme im Lesen/Rechtschreiben
Entwicklung des mathematischen Denkens normalschwerwiegende, umfängliche & lang andauernde Probleme in der Entwicklung des mathematischen Denkens
Jungen häufiger betroffenJungen häufiger betroffen
Verhaltensprobleme häufiger als bei nicht LRS-Kindernschwerwiegende Verhaltensprobleme bei etwa einem Drittel aller Förderschüler
soziale Herkunft de fakto häufig nicht soziale Unterschicht (Mittelschichtskinder mit Problemen im Lesen und Schreiben werden häufig als LRS-Kinder eingestuft, aber nur eine kleine Minderheit aller Mittelschichtskinder hat Probleme im Lesen und Schreiben) soziale Herkunft de fakto ganz überwiegend soziale Unterschicht (Überwiegende Mehrheit der Förderschüler stammt aus sozialer Unterschicht, aber: nur eine kleine Minderheit aller Unterschichtskinder besucht die Förderschule Lernen)
Diskrepanz zwischen IQ & Lese/Rechtschreibentwicklung (bei Anwendung traditioneller diagn. Kriterien)IQ stark unterdurchschnittlich (bei Anwendung traditioneller diagn. Kriterien) und zugleich schwerwiegende, umfängliche & lang andauernde Schulleistungsprobleme)
Verursachung unklar (multikausales Modell mit pädagogischen Faktoren, sozialen Faktoren & genetischen Faktoren), kein Nachweis einer besonderen, d. h. von der Entstehung von LB abweichenden GeneseVerursachung unklar (multikausales Modell mit pädagogischen Faktoren, sozialen Faktoren &  möglicherweise auch genetischen Faktoren), kein Nachweis einer besonderen, d. h. von der Entstehung von LRS abweichenden Genese
keine besonderen, d. h. von Fehlern von LB-Kindern abweichende Fehlermerkmalekeine besonderen, d. h. von Fehlern von LRS-Kindern abweichende Fehlermerkmale
einziges diagnostisches Instrument mit Vorhersagekraft im Vorschulbereich: Testverfahren zur Überprüfung der phonolog. Bewusstheit einziges diagnostisches Instrument mit Vorhersagekraft im Vorschulbereich: Testverfahren zur Überprüfung der phonolog. Bewusstheit & soziale Indikatoren
keine besonderen, d.h. nur bei LRS-Kindern wirksamen Fördermethoden  keine besonderen, d.h. nur bei LB-Kindern wirksamen Fördermethoden
Erleichterungen in der Schule, aber keine Schullaufbahneinschränkungen, keine formalen Hindernisse auf dem Arbeitsmarktbesonderer Verlauf der Schule, i. d. R. kein Hauptschulabschluss, erhebliche Probleme auf dem Arbeitsmarkt 
Therapie erfolgt i. d. R. ambulant & außerschulisch (Finanzierung über Jugendamt & Eltern, große regionale Unterschiede). Anbieter sind: niedergelassende Psychologen, Heilpädagogen, Ergotherapeuten, LegasthenieinstituteFörderung erfolgt überwiegend in Sonderschulen & bei etwa 13 % der Schüler in integrativen Settings. I. d. R. keine über das Jugendamt finanzierte Therapie

Störungsbilder mit Auswirkungen auf das Lesen und Schreiben

Falsch recherchieren

Eigentlich ist vollkommen klar, wie Sie nicht recherchieren sollten, um sich einen Überblick über den Stand der Theoriediskussion oder Forschung zu verschaffen:

(1) Sie sollten nicht googeln oder andere Suchmaschinen verwenden.

(2) Sie sollten nicht den Bestand welcher Bibliothek auch immer mit dem Stand der Forschung verwechseln

(3) Sie sollten auf keinen Fall mit KI arbeiten

Warum das so ist, erkläre ich in der Sitzung. Wir werden auch ausprobieren, welche Auswirkungen die genannten Fehler haben.

Falsch recherchieren

Dritte Sitzung: Fachdatenbanken

Ein guter Weg, einen nicht personalisierten, Bibliothek- und Verlagsübergreifenden Überblick über die Theorieproduktion und Forschung zu erhalten, ist die Fachdatenbankrecherche. Fachdatenbanken sind Organisationen, die einen erheblichen Anteil der wissenschaftlichen Veröffentlichungen auswerten. Dabei nutzen sie häufig die Abstracts (kurze Zusammenfassungen), die Autor*innen schreiben, um auf ihren Beitrag hinzuweisen. Manche Datenbanken bieten viele Volltexte an, manche nur wenig (z.B. viele deutschsprachige Datenbanken). In letzteren muss man manchmal nachdenken, warum einige Veröffentlichungen frei verfügbar sind. Ein Grund hierfür kann sein, dass die Auftraggeber (z. B. Ministerien, Vereine usw.) eine bestimmte Perspektive auf das Thema stärken möchten. Ein Verzicht auf nicht frei verfügbare Beiträge ist nur ausnahmsweise ok (z. B. wenn ein sehr hoher Anteil der Beiträge frei verfügbar ist). Denn die wichtigsten Fachzeitschriften können sich es erlauben, (aktuelle) Beiträge gegen Bezahlung anzubieten. In diesem Fall muss man den Bibliotheken der Region suchen, die die gesuchten Beiträge ohne Bezahlung für Leser*innen zur Verfügung stellen.

Grundsätzlich ist die Bedeutung einer Fachdatenbank davon abhängig, wie leicht es für Autor*innen ist, ihre Beiträge dort unterzubringen. Je schwerer der Zugang, desto besser sind normalerweise die Datenbanken.

In der sozialen Arbeit und in behindertenpädagogischen Disziplinen sind normalerweise drei Datenbanken besonders wichtig: Pubmed.ncbi, Pubpsych de und FIS-Bildung de. In FIS Bildung können Autor*innen ihre Beiträge selbst hochladen. Dies bedeutet: Hier sind vergleichsweise viele Fakestudien und eher minderwertige Veröffentlichungen zu finden. Es gibt auch parteiische Fachdatenbanken. In der Volltextdatenbank bidok finden Sie z. B. vor allem Beiträge von Inklusionsbefürworter*innen. Das kann interessant sein, aber Sie sollten auch danach schauen, welche Befunde in Studien von Inklusionsskeptiker*innen zu finden sind.

Fachdatenbanken

Vierte Sitzung

In der vierten Sitzung steht die Bewertung der Treffer aus der Datenbankrecherche auf dem Programm. Denn man muss sich gut überlegen, welche Treffer man beschaffen will, und welche eher nicht. Dabei gibt es zulässige und nicht zulässige Strategien. Und es bestehen nicht ganz unerhebliche Gefahren, auf Veröffentlichungen aus Predatory Journals hereinzufallen oder Kongressberichte in die Literaturliste aufzunehmen, die aus Kongressen stammen, die problematische Veranstalter haben. Bei Zeitschriften und Büchern ist es sinnvoll, auch die Verlage zu prüfen. Haben die Verlage ein einschlägiges Programm? Handelt es sich um Verlage, die gegen Geld alles drucken? Natürlich muss man dabei damit rechnen, dass derlei Verlage ihre Homepage so gestalten, als sei alles normal. Die Behauptung, man praktiziere ein Peer-Review-Verfahren, lässt sich ziemlich einfach publizieren. Überprüfen kann man das aber nicht so ohne weiteres.

Hier nun ein passender Podcast aus den letzten Semestern:

Wie man aus vielen Datenbanktreffern geeignete Veröffentlichungen auswählt

Wie findet man Publikationen, die nicht frei verfügbar sind, in Bibliotheken der Region?

Für die Lokalisierung von Literatur sind in NRW zwei Kataloge wichtig:

Die Zeitschriftendatenbank (ZDB) hilft dabei herauszufinden, welche Bibliothek der Region die gesuchte Zeitschrift hält.

Der HBZ Verbundkatalog sagt, wo das gesuchte Buch auszuleihen ist.

Selbstverständlich ist es dabei sinnvoll, zunächst zu überprüfen, ob die gesuchte Literatur vielleicht auch in der Bibliothek der EvH steht.

Literatur lokalisieren.

Fünfte Sitzung

In der fünften Sitzung zeige ich Ihnen, wie man empirische Studien bewerten kann, auch dann, wenn man kaum belastbare Statistikkenntnisse hat.

Das erste, was Wissenschaftler*innen normalerweise tun, ist, dass sie sich anschauen, wieviele Menschen untersucht wurden (Stichprobenumfang), wie diese Menschen ausgewählt wurden (Stichprobengewinnung), wieviel Prozent der um eine Mitwirkung an der Studie gebetenen Menschen auch tatsächlich teilgenommen haben (Rücklauf) und ob diese Menschen nur einmal (Querschnittstudie) oder mehrfach untersucht wurden (Längsschnittstudie). Das ist nicht sehr kompliziert und erfordert eigentlich auch nicht viel Zeit. Denn alle seriösen Studien informieren ihre Leser*innen genau über diese Fragen in einem Kapitel, das normalerweise mit „Methode“ überschrieben ist.

Wenn Sie diese Fragen genau untersuchen, sind sie normalerweise gut in der Lage, die Bedeutung einer Studie gut abzuschätzen. Das Problem ist allerdings: Fast alle Studien machen in diesen Punkten Fehlern. Und hieraus resultiert normalerweise: Die Befunde der jeweiligen Studien sind nicht oder nur eingeschränkt verallgemeinerungsfähig.

Empirische Studien bewerten

Empirische Studien bewerten erfordert einige Übung. Zunächst werden Sie etwas Zeit brauchen. Aber bald schon dürften Sie in der Lage sein, wesentliche Punkte der Analyse in wenigen Minuten zu erledigen.

6. und 7. Sitzung

Die Online-Sitzung befasst sich weiter mit dem Thema der Bewertung empirischer Studien. Man muss das einfach immer wieder tun, um Sicherheit in diesem Punkt zu entwickeln.

Ich möchte Ihnen eine erste Studie zum exemplarischen Thema dieses Seminars vorstellen: Die Ginoldstudie befasst sich zwar nicht mit der Frage, ob Förderschulen oder Inklusive Schulen der bessere Ort für Kinder und Jugendlichen mit Lernbehinderungen sind. Sie untersucht aber einen Punkt, der wirklich wichtig für diese Schüler*innen ist. Sie untersucht, ob es Absolvent*innen inklusiver Schulen oder Absolvent*innen von Förderschulen besser gelingt, eine Ausbildung nach der Schule anzugehen.

Die Ginnoldstudie

8. Sitzung: Richtig zitieren

In wissenschaftlichen Arbeiten ist es sehr wichtig, sehr genau zwischen eignen Gedanken und den Gedanken anderer zu trennen. Wie man das macht ist eine Frage des Zitationssystems. Es gibt ein eigenständiges Zitationssystem an der EvH. Dies ist aber in der Fachwelt nicht sehr verbreitet. Wichtiger dürfte das Zitationssystem der APA sein. Dies möchte ich in der achten Sitzung gern vorstellen.

APA 1

APA2

APA3


9. Sitzung: Gliederung von Hausarbeiten

Die neunte Sitzung befasst sich mit dem Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten. Dabei ist es keineswegs dem Belieben der Autor*innen überlassen, wie man seinen Beitrag gliedert. Sondern die einschlägigen Zitationsstandards sagen ziemlich präzise, welche Inhalte unter welchem Gliederungspunkt zu finden sind. Das ist ziemlich sinnvoll. Denn so weiß jede/r Leser*in, wo welche Informationen zu finden. Ich stelle Ihnen in dieser Veranstaltung die Vorgaben der APA vor, einfach deshalb, weil der Zitationsstandard der APA weit verbreitet ist. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass einige Lehrende dieser Hochschule sich lieber an den Handreichungen der EvH orientieren oder gar eigene Gliederungsvorgaben machen. Diese Vorgaben mögen manchmal etwas ungewöhnlich erscheinen. Aber ich empfehle ausdrücklich, sich den Wünschen der Prüfenden nachzukommen.

Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten

Tab 9: Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten
1. Einleitung
Fragestellung
Aufbau der Arbeit

2. Stand der Theoriediskussion / Stand der Forschung: 
ggf. kurze historische Übersicht z. B. anhand von Handbuchbeiträgen (Inhaltsangabe)
Übersicht über aktuelle Veröffentlichungen  (Inhaltsangabe)

3. Methoden (nur in empirischen Arbeiten)
Methodenbeschreibung 
Inhaltsangabe: Das fordern unterschiedliche Autoren in Methodenhandbüchern und Aufsätzen Diskussion: Sind Forderungen angemessen?

4. Ergebnisse (nur in empirischen Arbeiten):
Hypothesen und Ergebnisse

 5. Diskussion:
Fragestellung wieder aufgreifen
Ergebnisse interpretieren (nur in empirischen Arbeiten)
Antwort formulieren
Bedeutung der Antwort / der Ergebnisse diskutieren
Hinweise für die weitere Forschung geben

10. Sitzung: Die Wocken-Studie

Wie in den letzten Sitzungen beginne ich die Veranstaltung mit Fragen zu Ihren Hausarbeitsprojekten. Sie haben ja noch etwas Zeit. Aber so langsam sind erste Schritte in die richtige Richtung hilfreich. Dabei könnten Fragen auftreten. Und die will ich gerne behandeln.

Wie lernt man, empirische Studien zu bewerten? Ganz einfach: Man muss das Gelernte immer wieder anwenden – wenn Sie wollen anhand von Studien, die Sie in Ihrer Recherche gefunden haben. Wenn da keine Studie genannt wird, üben wir an wichtigen Studien aus meinem Fundus.

Eine ziemlich interessante Studie ist z. B. die Studie „Andere Länder – andere Schüler von Hans Wocken. Eigentlich geht es vor allem um die Frage, welche Auswirkungen Förderschulen haben. Aber weil es hier um die Förderschule Lernen geht, sind in dieser Studie auch einige Befunde zu finden, die ziemlich aussagekräftig für die Armutsforschung sind.

Sie finden diese Studie entweder über eine Suchmaschine Ihrer Wahl oder über FIS-Bildung de. Die Studie hat einen erheblichen Einfluss auf die Inklusionsdebatte entwickelt. Aber da sind dennoch einige methodische Schwächen. Ihre Aufgabe wird sein, die Schwächen zu entdecken.

Die Wocken Studie Andere Länder – andere Schüler

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